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Leibniz Talents: Fabian Sauer für gesundheitsökonomische Bachelorarbeit ausgezeichnet

Leibniz Talents: Fabian Sauer für gesundheitsökonomische Bachelorarbeit ausgezeichnet

Das Institut für Gesundheitsökonomie (IHE) gratuliert Herrn Fabian Sauer zur „Leibniz Talents“-Auszeichnung in der Kategorie „Besondere akademische Leistungen“ für seine Bachelorarbeit „Health Spillovers of Conditional Cash Transfers: A Systematic Review“ (betreut durch Prof. Dr. Arndt Reichert, IHE).

Die ausgezeichnete Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Conditional Cash Transfers (CCTs) und deren indirekten Gesundheitseffekten. CCTs sind Sozialprogramme, welche armen Haushalten Geldtransfers zur Verfügung stellen, diese allerdings an Bedingungen (z.B. in den Bereichen Bildung und Gesundheit) knüpfen. Um eine nachhaltige Reduktion der intergenerationellen Armut zu fördern, wird hier oft ein besonderer Fokus auf Bildung und Gesundheit der betroffenen Kinder gelegt.  In vielen Ländern Südamerikas, Südostasiens und Afrikas bilden diese CCTs einen substantiellen Teil der sozialen Infrastruktur, was die Frage nach den indirekten Effekten solcher Transfers umso relevanter macht.

In seiner Bachelorarbeit bietet Herr Sauer einen systematischen Vergleich verschiedener CCTs im Bezug auf Abdeckungs- und Finanzierungsgröße und beschäftigt sich auch mit den heterogenen Konditionen der CCTs. Zur Kategorisierung der existierenden empirischen Literatur werden fünf Mechanismen, welche zu indirekten Effekten von CCTs führen (können), identifiziert: Einkommenseffekt, Public-Good-Effekt, Contagion-Effekt, Vertrauenseffekt und sozialer Effekt. Durch die Identifikation dieser Mechanismen soll die Aufmerksamkeit anstatt auf reine Effektgrößen auch besonders auf die zugrunde liegenden Wirkungswege von Conditional Cash Transfers gelenkt werden.

Mehr Informationen zur „Leibniz Talents“-Auszeichnung finden Sie hier.

Wir gratulieren nochmals recht herzlich zu dieser ausgezeichneten Leistung!